1. ES-Verzeichnistreffen 2007

Erstes Treffen der Unterbrecher.de ES-Liste

Das ES-Verzeichnis hatte sich mit der Zeit gefüllt und es war an der Zeit, dass versprochene Treffen zu machen.
Die Organisation erwies sich als schwierig, da viele Mitglieder des ES-Verzeichnis auch am Wochenende arbeiten müssen oder einfach keine Zeit hatten.
Somit wurde das erste Treffen von 3 tollkühnen Fahrern auf ihren alten ES-Kisten bestritten. Im nächsten Jahr sollen es natürlich ein paar mehr werden...

Freitag, 25. Mai 2007

Der erste Gast wird erst Samstag Mittag erwartet, deshalb bin ich lange auf Arbeit - plötzlich klingelt das Telefon. Meine Frau fragt wo ich bleibe, da bereits der erste Gast da ist. Rainer Klasen war den langen Weg aus Schleswig Holstein mit einem ES 250-1 Gespann angereist.
Ich mache kurzerhand Feierabend und fahre gegen 20:00 Uhr mit der TS auf den Hof. Nach der Begrüßung lassen wir den Abend bei Spaghetti und Rotwein ausklingen.
Ich war nun bedingt optimistisch, dass vielleicht noch ein paar unerwartete ES-Fahrer auftauchen könnten.



Samstag, 26. Mai 2007

Ich fahre erstmal mit der TS in den nächsten Ort, um was zum Frühstücken und zum Grillen für den Abend zu holen. Kurz nach dem (späten) Frühstück ist dann das anverkennbare Motorengeräusch zu vernehmen und ich laufe zur Straße, um den nächsten Gast zu begrüßen.
Andreas Boigk hatte es nicht ganz so weit und kam aus Cottbus auf seiner schönen ES 250-0.
Die Wetterprognose war leider nicht gut aber wir haben trotzdem beschlossen, noch eine kleine Nachmittagstour zu starten. Ziel ist Wünsdorf. Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle, wir parken die drei ES-Maschinen vor dem Motorrad-Museum.
Die Austellung beherrbergt die private Sammlung von Rainer Steckler - insgesamt über 100 Maschinen. Unsere Motorräder stehen genau so, dass nur 2 Meter weiter im Inneren des Gebäudes die 5 ES-Maschinen des Museums stehen - mit 8 ES auf ca. 15 Quadratmeter ist das vielleicht die größte ES-Dichte der Welt?
Nachdem Museumsbesuch schlage ich eine Führung durch die Bunkeranlagen Maybach II und Zeppelin vor. Wünsdorf hat eine lange Militärgeschichte und war bis 1994 Hauptsitz der russischen Streikräfte in Deutschland. Als wir den Bunker Zeppelin betreten ist es eine angenehme Abkühlung, als wir die Anlage eine Stunde später verlassen ist es merklich kühler geworden und es bahnt sich ein Unwetter an. Ein Abstecher ins Eiscafe nach Zesch am See muss daher ausfallen und wir treten den Heimweg an. Wir erwischen einen kurzen Schauer,  kommen aber halbwegs trocken zu Hause an.

Ich mache mich dann gleich an die Vorbereitungen zum Grillen. Der Abend wird lang, ich bin um 2:30 Uhr im Bett.








Sonntag, 27. Mai 2007


Nach dem Frühstück schaue ich kurz im Internet nach dem Wetter. Dabei lese ich die Mail von Hoffi aus Forst, der am Samstag einen Einsatz hatte und leider endgültig absagen musste.
Also starten wir wieder zu dritt und das Wetter ist leider nicht auf unserer Seite. Bei der Ankunft vor der Tropical Islands Halle in Brand (ehemals Cargo Lifter) regnet es schon. Wir fahren also wieder Richtung Heimat und stellen die Motorräder in die Garage.
Nach einigem Regen klart es wieder auf und wir nutzen die Gelegenheit für ein paar Fotos. Da für Montag ganz mieses Wetter angesagt ist, nutzt Andy die Chance und macht sich gegen 18:00 auf den Heimweg.
Nachdem Rainer sein Gespann für den Montag startklar gemacht hat, fahren wir noch mit dem Auto nach Köthen und machen eine kleine Wanderung zum Aussichtsturm auf dem Wehlaberg. Zurück am Auto springt das gute Stück nicht an. Das ist schon paradox - die alten MZ haben durchgehalten und mein Auto streikt auf einmal. Wir versuchen es noch ein paar Mal, es wird dunkel und wir lassen uns abholen. Als der Abholer da ist springt der Wagen natürlich wieder an - wenigstens brauchte ich das Ding nicht im Wald stehen lassen. Wir sind gegen 23:00 Uhr zu Hause, Essen noch etwas und gehen schlafen.





Montag, 28. Mai 2007 (Pfingstmontag)


Gegen 7:30 Uhr bricht Rainer Richtung Hamburg auf. Das Wetter hielt sich am Montag entgegen der Vorhersage und Rainer kam gegen 17:30 Uhr gut an. Ich nutze den freien Montag zur Entspannung und bringe erstmal mein Auto zur Reparatur.



Fazit


Leider haben nur 2 ES-Fahrer den Weg auf sich genommen und das Wetter war auch gegen uns. Trotzdem hat das Ganze Spass und Lust auf mehr gemacht.
Ich hoffe, dass die Bilder und diese kurze Zusammenfassung den ein anderen neugierig gemacht haben und ich im nächsten Jahr ein paar mehr ES-Fahrer begrüßen darf.