Doppelport Treffen 2014

Das 3. Treffen der Königinnen

Das 3. Treffen für die MZ ES 175 und 250 der Baujahre 1956 bis 1958 fand vom 1.5.2014 bis 4.5.2014 in Münchehofe/Spreewald statt.

Im Vorfeld deutete sich bereits an, dass der Schwerpunkt diesmal auf den frühen 175ern liegen würde. Die 17 Doppelports aus dem Vorjahr kamen damit nicht mal ansatzweise zusammen:

  • 4 Doppelport ES. Eine davon hätte auf dem Treffen komplettiert und erstmals gestartet werden können, jedoch hat sich dies nicht ergeben.
  • 2 frühe Einport 250er
  • 5 frühe 175er von 1956 bis 1958

Insgesamt also "nur" 11 Maschinen, was aber nicht weiter schlimm war. Einige Teilnehmer des letzten Jahres waren leider verhindert.

 

 

Donnerstag, 1.5.2014

Gegen 11:00 Uhr erscheint Denni, um beim Aufbau zu helfen. Nachdem wir 2 Wochen Bombenwetter hatten, regnet es heute bereits und die Prognose ist schlecht.
Da ich damit rechne, dass wir ein Dach über dem Kopf brauchen entscheiden wir uns für den leichten Pavillion anstelle des NVA-Zeltes. Der Pavillion hält den Regen ab aber man kann besser rausschauen.

Kurz nach 16:00 Uhr rollen die ersten Gäste aus Magdeburg an. Der Regen hat aufgehört.

Zum Abendessen sind wir dann zu sechst. Auf dem Plan stehen wieder Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl.

Wir lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

Freitag, 2.5.2014

Es ist kalt und es regnet ununterbrochen. Richtiges Mistwetter. Ich muss Brötchen und was zum Draufpacken holen. Das ES-Gespann bleibt aufgrund des Wetters stehen und ich fahre mit der Sauer ETZ. Wir frühstücken im warmen Haus.

Am Vormittag treffen weitere Gäste ein. Wir entscheiden spontan, die "Mobile Welt des Ostens" in Calau zu besuchen (per Auto). Für eine angenehme Ausfahrt ist das Wetter einfach zu schlecht.

Ich fahre nicht mit, sondern mache einen Mittagschlaf. Ich kämpfe noch mit einer Erkältung und damit passt das ganz gut.

Bevor die anderen wieder da sind trifft noch ein Gast ein. Er hat eine voll restaurierte aber auf rostig getrimmte Doppelport mit dabei. Ein interessantes Projekt, welches aus Einzelteilen entstanden ist.

Den Abend verbringen wir im per Gasbrenner beheizten Pavillion. Lorchen aus dem MZ-Forum hat uns die Änderungsmitteilungen für die ES-Reihe mitgebracht und die schauen wir uns am Beamer an. Es sind auch für eingefleischte Kenner einige interessante Infos dabei.

Für morgen ist die Wetterprognose besser aber ich traue der Sache irgendwie nicht.

 

 

Samstag, 3.5.2014

Die Sonne lacht. Heute werden wir wettermäßig entschädigt. Ich hole Brötchen mit dem ES-Gespann und wir früstücken im Freien in der Sonne.

Im Anschluß machen wir ein paar Fotoaufnahmen in der alten Werkstatt und vor dem alten Haus.

Gegen 12:30 Uhr starten wir zur Ausfahrt. Es gibt keine Probleme. Ich fahre heute mit zwei wechselenden Schmiermaxen im Stoye. Das Gespann läuft gut, teilweise geht die Nadel schon Richtung 80.

Unser erstes Ziel ist die Gulschkanone am Forsthaus Tschinka: Mittagsstopp mit Erbsensuppe.

Es geht weiter nach Pretschen. Wir werden erwartet und bekommen eine kleine Ortsführung mit Besichtigung der ehemaligen Kornbrennerei. Diese war bis 2000 in Betrieb. Nach Verkauf der Konzession wurden die Anlagen verplombt. Ansonsten ist in der Brennerei alles so, wie es der letzte Brennmeister verlassen hat.

Die Anlage wurde nie komplett modernisiert und ist zum Teil noch mit Maschinen und Mechanik aus dem 19. Jh. ausgestattet. Ich denke, es war für alle sehr interessant hier mal einen Blick hineinwerfen zu können.

Im Anschluß gibt es noch ein Eis. Vor der Weiterfahrt ist noch eine Trinkbecher-Benzinumfüllaktion nötig, da bei meiner schwarzen Leihmaschine kaum noch was im Tank ist.

Wir drehen noch eine Runde durch den Unterspreewald und stoppen zum Grillguteinkauf in Halbe.

Der Abend wird lang am Lagerfeuer und ich bin erst um 1:30 Uhr im Bett.

 

 

 

Sonntag, 4.5.2014

Nach dem Frühstück geht das Treffen zu Ende. Wir bauen noch den Pavillion ab und räumen das meiste Zeugs wieder zurück an Ort und Stelle.

 

 

Auch wenn es in diesem Jahr nicht ganz so voll geworden ist und das Wetter alles andere als optimal war, war das Treffen für alle Beteiligten wieder ein Highlight.

Es wird weitergehen - so viel ist sicher. Beim nächsten Mal wollen wir den Schwerpunkt ggf. in Richtung Gespann - also Stoye Elastik - setzen.