September 2014

Montage Motor

Die Maschine ist größtenteils wieder montiert. Der Motor war komplett auseinander und wird mit neuen Lagern und Dichtringen wieder montiert.

Nachdem ich am Vortag die rechte Gehäusehälfte aufgesetzt habe und dann feststellen musste, dass der 4. Gang nicht eingelegt werden kann, suche ich heute nach der Ursache.

Also Motor wieder warm machen und öffnen. Mein Verdacht bestätigt sich: Die Markierungen an Zahnsegment und Kurvenwalze passen nicht. Ich muss einen Zahn versetzt montieren.

Probeweises durchschalten ohne die 2. Hälfte geht beim 4-Gänger doch relativ gut mittels gefühlvollen Drehens an der Kurvenwalze. Der Schaltautomat macht dann mit und alle Gänge sollten sich einlegen lassen (Getriebwellen müssen natürlich jeweils passend hingedreht werden).

Nach Reinigung der Dichtflächen wird die 2. Hälfte wieder erwärmt. Eindichten und Aufsetzen. Der Rest ist Routine: Passhülse rein, Schrauben der Reihe nach Einsetzen und in 2 Durchgängen festziehen. Nachdem die Getriebewellen leicht laufen (Freischlagen) kommt die Schaltprobe. Jetzt haut alles hin.

Insgesamt ein ganz schöner Montagsmotor:

  1. Beim Öffnen des Kupplungsdeckels kommt mir eine Mutter entgegen. Sie stammt vermutlich von der ursprünglich verbauten Kupplung, denn es fehlt nirgends eine Mutter. Die Kupplung wurde jedoch schon einmal gewechselt.
  2. Zwischen linkem Kurbellager und Wellendichtring kommt bei der Demontage ein Sicherungsrung zum Vorschein, der da nicht hingehört. Später erkenne ich, dass es sich um einen alten Kolbenring handelt. Das Teil wird natürlich nicht wieder eingebaut.
  3. In den Schaltarretierschrauben fehlen Federn und Kugeln
  4. Markierungen an Schaltsegment und Kurvenwalze passen nicht. Natürlich merke ich das erst nach dem Aufsetzen der rechten Hälfte und der 4. gang geht nicht rein.

Ich denke aber, dass der Motor nun keine weiteren Überraschungen mehr bereit hält und am Ende auch gut laufen wird.

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Konservierung

Ich habe Tank, Benzinhahn und Vergaser entleert. Am Vergaser habe ich wieder alle ursprünglichen Teile zurück gebaut.

Bei Gelegenheit werde ich noch den hinteren Schlauch flicken, da das Rad schnell die Luft verliert.

Das soll es dann erstmal gewesen sein. Ich werde diese ES mittelfristig nicht weiter anfassen. Auch zur Reinigung wird nichts weiter zerlegt.

Im Moment schätze ich es so ein, dass Komplettheit, Zustand und Seltenheit des Fahrzeuges diese Verfahrensweise nahelegen.

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