Juli 2019

Haltebügel Originallack rot

Vor einiger Zeit hat jemand an mich gedacht und auf einem Markt einen roten Haltebügel für die 251 in original roter Farbe gekauft. Er ist heute in der Nähe unterwegs und bringt mir das Teil vorbei. Natürlich montiere ich den Bügel auch gleich noch.

Jetzt stimmt die Linie des Motorrades wieder. Der in Frankreich umgerüstete Edelstahl Kofferträger ist sicher praktisch aber doch recht groß.

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Spieße aus dem Backofen

Vor einigen Tagen lag ein LIDL-Prospekt mit einigen Rezeptideen im Briefkasten. Heute habe ich eines dieser Rezepte aufgegriffen und dazu unseren Hof Backofen, der sich an historisch belegter Stelle befindet, angeheizt. Zweibeln, Zucchini, Petersilie und Rauke wurden aus dem Hofgarten verwendet.

Das erste Bild zeigt eine Bauzeichnung aus dem Archiv des Museumshofes. 1879 wurde an gleicher Stelle schon einmal ein Backofen errichtet. Es wird auch erwähnt, das ein Vorgängerbau abgebrochen wird. Es existiert noch eine ältere Handzeichnung, die ebenfalls über die Ersetzung eines defekten Backofens Aufschluss gibt. Damit ist unser einfacher Tonnenofen der vierte Backofen, der hier am Ende des Hofes besteht.

 

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Rezepte Dr. Albert Gutzmann Halbe Krs. Teltow

In einem Ordner mit alten Unterlagen befanden sich diese beiden Rezepte. Sie wurden im Februar und März 1935 von Dr. med. Albert Gutzmann in Halbe Krs. Teltow ausgestellt. Der Patient war Wilhelm Scholz aus Oderin. Scholz war in Münchehofe gebürtig (Jahrgang 1906). Er betrieb in Oderin einen Gemüse- bzw. Gemischtwarenladen.

Mglw. handelt sich um Dr. Albert Gutzmann geb. am 27.4.1868, der in Teupitz ca. 50 Jahre als Arzt tätig war und ggf. in Halbe eine Außenstelle betrieb.

Siehe: Ehrenbürger der Stadt Teupitz

Auf dem links abgebildeten Rezept ist ein Stempel der Adler Apotheke Wendisch Buchholz Apotheker Dr. Oscar Müller erkennbar. Offenbar wurde das Rezept dort eingelöst. Aus dieser Apotheke befindet sich in der Sammlung des Museumshofes eine Flasche mit dem Etikett „Bor Wasser“.

Der Ordner enthält viele weitere Unterlagen zur Versicherungsangelegenheiten des Hermann Scholz, u.a. auch Krankenversicherung.

 

 

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Vinyl MZ ETS 250 Frank Schöbel

Diese Amiga Schallplatte aus der ehemaligen DDR hat mir ein Kunde überlassen. Das Cover zeigt die  MZ ETS 250 Trophy Sport im neuen Finish wie sie ab Mitte 1971 vom Band lief.

Die Platte stammt aus 1973. Die abgebildete Schallplatte kommt aber aus einer Nachpressung von 1974. Scheinbar ist damals beim Druck der Verpackung etwas schief gelaufen. Die Farben liegen nicht richtig übereinander. Das Foto sieht daher verschwommen aus.

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Ansichtskarte Münchehofe 1942

Diese Postkarte stammt aus den 1930 Jahren. Sie wurde am 1.7.1942 aus Münchehofe nach Berlin geschickt. Die Motive auf der Vorderseite haben sich zwar im Laufe der Jahrzehnte verändert sind aber noch gut wieder zu erkennen.

Unten links ist das ehemalige Gasthaus/ Geschäft „Fritz Kaiser“ abgebildet.

Der Poststempel ist vom 2.7.1942 aus Münchehofe über Märkisch Buchholz. Der Text auf der Karte lautet:

Münchehofe, den 1.7.42

Liebe Frau Heiden!

Aus dem schönen „Münchehofe“, wo ich mit Klara gemeinsam meinen Urlaub verlebe, senden wir Ihnen, sowie Ihrem l. (lieben) Mann und Ihren l. Eltern viele herzliche Grüße

Ihre Hedwig ….
Klara ….

Die Karte ging an:

Frau Elisabeth Heiden
Berlin Köpenick Kaulsdorf
Damerauerallee 36

Ich habe noch ein wenig nachgeforscht und ein Telefonat geführt. Elisabeth Heiden hat bis zu ihrem Lebensende in Kaulsdorf gelebt und noch die Wiedervereinigung 1990 erlebt.

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Übernahme Türflügel 1930er

Die beiden Flügel der Eingangstür des ehemaliges Gasthauses Kaiser wurden vom aktuellen Besitzer des Hauses heute dem Museumshof überlassen.

Der Schließmechanismus hängt noch am rechten Türflügel. Er riecht nach 80 Jahre altem Schmierfett.

Am Abend entferne ich mit dem Spachtel grob die losen Farbstücke und platziere die Ausstellungsstücke zum ehemaligen Gasthaus testweise in den Glasteilen der Türen. Die Flügel werden in der kommenden Woche befestigt. Zu den hier zu sehenden Stücken kommen sicher noch einige Fotos dazu. Außerdem soll ein Informationstext für die Besucher verfasst werden.

 

 

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Alte Beschriftungen am Gebäude

Ich habe heute Fotos der alten Beschriftungen am ehemaligen Gasthaus Kaiser bzw. Konsum gemacht.

  • Beschriftung der ehemaligen BHG Verkaufsstelle (1965-1994)
  • Leuchtreklame des ehemaligen Lebensmittelgeschäfts Zwingenberger (Jantzen). Rechts sind noch die Buchstaben der SPAR-Kette erkennbar. Anfänglich gehörte das Geschäft dieser Kette an.
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Münzfunde am Wohnhaus

In den Jahren 2018 und 2019 wurden rund um das Fachwerkhaus auf dem Museumshof No 31 einige Münzen im Boden gefunden. Es handelt sich um keine besonderen oder wertvollen Stücke. Im Fundkontext auf dem Hof sind diese Münzen dennoch interessant.

Im Jahr 2018 wurde an der straßenseitigen Hauswand ein seit Jahrzehnten überwachsenes Traufpflaster freigelegt. Dieses besteht aus ca. faustgroßen Feldsteinen, die in der Feldmark aufgelesen wurden. Da das Pflaster nur bis zur früheren Ausdehnung des Hauses reicht, stammt es höchstwahrscheinlich noch aus der Frühzeit des Hofes zwischen 1825 bis ca. 1880.

  • Im Bereich des Pflasters wurden folgende Münzen gefunden:
  • Reichspfennig von 1934 (guter Zustand)
  • Reichspfennig von 1937 (guter Zustand)
  • Reichspfennig 1940er Jahre (schlechter Zustand, Jahr nicht mehr erkennbar)
  • 10 Pfennig BRD 1950
  • 1 Pfennig DDR 1964

Außerdem wurde neben Nägeln, Schrauben usw noch folgende Kleinteile gefunden:

  • Weiße Spielmurmel mit ca. 12mm Durchmesser
  • Edelstein Imitation aus Kunststoff
  • Knopf

Im Jahr 2019 wurden mit einer Metallsonde vor dem Giebel zwei weitere Münzen gefunden:

  • Reichspfennig 1940er Jahre (schlechter Zustand, Jahr nicht mehr erkennbar)
  • 10 Pfennig 1919 (mittelmäßiger Zustand)

Vermutlich haben die ehemaligen Bewohner des Hofes all diese Münzen und Gegenstände dort verloren.

Alle Fundstücke sind neben weiteren in der Münzvitrine der Ausstellung zu sehen.

 

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Knoblauchgurken einkochen

Die ersten Einlegegurken wurden aus dem Hofgarten erntefrisch zu Knoblauchgurken verarbeitet. Mein Sohn hat fleißig mitgeholfen und auch ein schönes Etikett gemalt. Da Münchehofe zum Wirtschaftsraum Spreewald gehört, handelt es sich um echte Spreewälder gurken – geerntet und verarbeitet im Spreewald.

Ein Rezept aus dem Internet wurde etwas angepasst:

  • Gurken anstechen und über Nacht in Salzwasser ziehen lassen.
  • Essig, Wasser, Senfkörner, Pfefferkörner, Zucker und Knoblauchzehen ca. 20 Minuten kochen
  • Knoblauchzehen aus dem Sud fischen
  • Knoblauchzehen, Zwiebelringe, Weinblatt + alte Rebe, Basilikum, Oregano und Kerbel mit den Gurken ins Glas geben
  • Sud aufkochen, ins Glas füllen und gut verschließen

Für heute waren es erstmal 4 Gläser. Ich hoffe natürlich das ich sauber genug gearbeitet habe und kein Schimmel entsteht. Die Gurken müssen jetzt 4 Wochen ziehen.

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