Museumshof No 31

Bis auf weiteres geschlossen

Der Museumshof schließt aus persönlichen Gründen ab dem 9.9.2019 bis auf weiteres.

Das Jahr 2019 war ein Jahr voller Höhen, Tiefen und Erfahrungen. Nach einer relativ gut überstandenen Krebserkrankung und einer Niere weniger steht nun die Trennung von meiner Frau an. Ich werde den Hof verlassen und erstmal ein Übergangsquartier in sicherer Entfernung beziehen.

Dort werde ich Zeit und Ruhe finden, um über die Zukunft nachzudenken. Bis auf weiteres ist aufgrund der schwierigen privaten Situation keine Besichtigung möglich.

 

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Rekonstruktion

Ich erstelle aufgrund Grundlage eines aktuellen Fotos, dem Archivbestand des Museumshofes und anderen Quellen eine Rekonstruktion der ursprünglichen Form des Hauses von 1825.

Bilder:

  1. Rekonstruktion Urform des Doppelhaus von 1825
  2. Standort und Dimension der Urform
  3. Giebelkreuze: Pferdekopf, Schlangenkopf oder Donnerbesen. Vermutlich wurde das bis ca. 1880 rohrgedeckte Wohnhaus mit einem Donnerbesen verziert.

 

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Fußboden für die Scheune

Im April 2017 wurde mit dem Einbau eines Beton Fußbodens begonnen. Dies war erforderlich, da die halbe Scheune im Grunde gar keinen festen Fußboden mehr hatte und der dünne Beton in der anderen Hälfte immer brüchiger wurde.

Die Aktion wurde in 2 Etappen erledigt. Es wurde jeweils eine Lieferung Fertigbeton bestellt. Dieser wurde vorn am Hof abgeladen und dann per Schubkarre zur Baustelle gefahren.

Ich habe ein kleines Filmchen zusammen geschnitten:

 

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Bestandsaufnahme ES 300

Heute muss ich mich widerwillig erstmal um das kümmern was ich lange aufgeschoben habe – meine Steuererklärungen für das Jahr 2014. Die Frist ist am Freitag abgelaufen und am Wochenende ist mir was dazwischen gekommen 😉

Als Freiberufler muss ich Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und Einnahmen-Überschussrechung abliefern. Ich hatte damit schon angefangen aber es war eben noch nicht fertig.

Gegen 15:00 Uhr sind die Steuersachen abgeschickt und die Belege übergabefertig in einem Briefumschlag.

Nun kann ich mir den Fotoapparat greifen und ein paar Aufnahmen machen.

Der Historie der 300er ist etwas merkwürdig:

  • Werkausgang laut Brief ist der 20.9.1963
  • Baujahr laut Brief ebenfalls 1963
  • Baujahr laut Typenschild 1964. Das zum Jahresende bereits das nächste Baujahr auf das Typenschild kam wusste ich. Dass dies schon im September geschah wusste ich aber nicht.
  • Erstzulassung laut Brief und Durchprüfungsheft erst am 30.4.1965 – also 1,5 Jahre nach Werksausgang.

Letztendes ist das aber so durch die Historie dokumentiert und die Maschine ist100% authentisch.

Die ES 300 habe ich erstmal an den Verschraubungen und versteckten Stellen eingesprüht.

Sie soll wieder fahren. Eine technische Instandsetzung ist für 2016 geplant. Ansonsten muss man hier sehr behutsam vorgehen da bis auf wenige Sachen alles unberührt ist.

Ausnahmen sind:

  • Blinker wurden auf die neuere Version umgebaut
  • Rücklichtkappe ist neuer, wobei ich mir nicht sicher bin ob die Chromkappe ggf. noch vor der EZ 1965 getauscht wurde.
  • Am Batteriefachdeckel fehlt die Sicherung für die Deckelschraube – irgendwie fehlt immer eine dieser Sicherungen.
  • Regler hat Flachsteckanschlüsse was eigentlich nicht zum Baujahr passt. Ich bin gespannt welche Jahreszahl auf dem Regler steht. Ich werde den Regler aber so oder so am Platz lassen.
  • Bowdenzüge sind nicht farbgleich. Mglw. wurden welche gewechselt.

Alles andere sollte original sein. Glatte ESKA Schrauben, Metallkabelbinder, Bremslicht Steckkontakt am Hinterrrad, Tacho, Benzinhahn … Bisher konnte ich keine weitere Unstimmigkeiten entdecken.

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Konservierung

Ich habe Tank, Benzinhahn und Vergaser entleert. Am Vergaser habe ich wieder alle ursprünglichen Teile zurück gebaut.

Bei Gelegenheit werde ich noch den hinteren Schlauch flicken, da das Rad schnell die Luft verliert.

Das soll es dann erstmal gewesen sein. Ich werde diese ES mittelfristig nicht weiter anfassen. Auch zur Reinigung wird nichts weiter zerlegt.

Im Moment schätze ich es so ein, dass Komplettheit, Zustand und Seltenheit des Fahrzeuges diese Verfahrensweise nahelegen.

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Rarität: Benzinschlauch

Zum 3. Doppelporttreffen am vergangenen Wochenende habe ich einen originalen Benzinschlauch zur Verbindung der Tankkammer bekommen. Dieser wurde heute montiert und ist auch noch nicht.

Erkennbar sind diese Schläuche an den Metallkappen an den Enden. Es sind diese absoluten Kleinigkeiten, mit denen ich dieses Motorrad noch vervollständigen kann.

Leider läuft der Motor nicht mehr richtig. Ich kontrolliere heute noch einmal Spritzufuhr, Vergaser und Zündung – alles top. Der Motor läßt sich nur durch totales Überfetten per Tipper starten und läuft dann unruhig. Ich vermute, dass die Kurbelwellendichtringe fällig sind.

Komischerweise lief die Maschine vor ca. 1 Monat ganz gut und ich bin eine 7-Kilometer-Runde zum Vorbesitzer gefahren. Er war leider nicht zu Hause und ich wollte da eigentlich nochmal hin.

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Batterie

Die Post bringt ein Batteriegehäuse mit Gel Batterie. Es ist die Hartgummiversion aus Altbestand. Dazu bekomme ich noch 2 alte Aufkleber so wie sie früher auf den Batterien drauf waren.

Gestern hatte ich nach gut 2 Monaten endlich den originalen Batteriedeckel aus dem Heuhaufen geborgen. Diesen hatten meine Kinder zwei Tage nach Erwerb der Maschine darin versteckt.

Natürlich kommt der richtige Deckel auf die Batterie. Das Spannband wartet auch seit Januar in der Kiste und der Aufkleber rundet das perfekt ab. Der andere kommt bei Gelegenheit auf das Akkugehäuse des Doppelport Gespanns.

Auf dem Bild kann man sehen, dass im Fach neben der Batterie noch die Löcher für das Typenschild gebohrt sind. Bei den 56er ESsen war is dort montiert. Anfang 1957 kam es dann an die Stelle zwischen den Sitzen wo es bis 1967 blieb.

Batterie
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Wechsel Sitzbezug vorn

Ich tausche den Gummibezug des vorderen Sitzes, da dieser an beiden Seiten stark aufgerissen ist. Etwas passendes habe ich vor einigen Jahren auf dem Teilemarkt mitgenommen.
Sitze und Gummis wurden bis 1958 verändert, so dass es nicht so einfach gewesen wäre, jetzt etwas passendes zu bekommen.

Sowohl Bezug als auch das Schaumgummikissen sind 8/56 hergestellt worden.  Herstellerstempel von ELGUWA.

Der Ersatzbezug ist von 11/56.

Sitzpolster mit Hersteller „ELGUWA“
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Austausch Stoßdämpfer vorn

Die vorderen Dämpfer wurden irgendwann gegen neuere ausgewechselt. In Anbetracht des sonstigen Zustands dieser Maschine möchte ich dies zurückbauen. Heute stelle ich fest, dass ich neben den Dämpfern selbst auch die beiden unteren Bolzen benötigte, da die verbauten zu dünn sind.

Es handelt sich dabei um etwas ungewöhnliche Bolzen mit dem Gewinde M12x1,5. Üblich bei 12mm ist eine 1,75er Steigung. Die Bolzen müssen eine Länge von 40mm haben.
Optimal wären welche, die genau wie die hinteren aussehen: glatter Kopf mit Aufschrift „8G  C“.

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Erster Start

Der alte Sprit kommt raus und der Tank wird gereinigt. Benzinhahn und Vergaser ebenfalls. Am Vergaser entdecke ich die eingeschlagene Nummer „7423“ und auch noch eine „57“. Die „7423“ liegt etwas über der Motornummer, d.h. dies könnte durchaus eine fortlaufende Nummer des Vergasers sein.

Ich entdecke noch folgene Markierungen:

  • Hupe: 12/56
  • Zündspule 5/57

Nach Einbau einer Batterie kommt auch ein Zündfunke. Ich baue alles wieder zusammen und fülle etwas Gemisch in den Tank. Nach etwas Widerstand läuft der Motor!

Meine Frau holt die Kamera und wir spielen einen kurzen Film ein:

Wie im Film zu hören ist, tourt der Motor nicht sauber ab. Ich habe den Vergaser nochmal ganz zu und fett gestellt aber es bleibt dabei. Ich werde nochmal einen anderen Vergaser versuchen und wenn das nichts ändert, muss der Motor wohl geöffnet werden.

 

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