Motorrad

Motorradaustellung auf dem Museumshof No 31

Haltebügel Originallack rot

Vor einiger Zeit hat jemand an mich gedacht und auf einem Markt einen roten Haltebügel für die 251 in original roter Farbe gekauft. Er ist heute in der Nähe unterwegs und bringt mir das Teil vorbei. Natürlich montiere ich den Bügel auch gleich noch.

Jetzt stimmt die Linie des Motorrades wieder. Der in Frankreich umgerüstete Edelstahl Kofferträger ist sicher praktisch aber doch recht groß.

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Vinyl MZ ETS 250 Frank Schöbel

Diese Amiga Schallplatte aus der ehemaligen DDR hat mir ein Kunde überlassen. Das Cover zeigt die  MZ ETS 250 Trophy Sport im neuen Finish wie sie ab Mitte 1971 vom Band lief.

Die Platte stammt aus 1973. Die abgebildete Schallplatte kommt aber aus einer Nachpressung von 1974. Scheinbar ist damals beim Druck der Verpackung etwas schief gelaufen. Die Farben liegen nicht richtig übereinander. Das Foto sieht daher verschwommen aus.

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Das MZ Männchen – MZ Boy

Das MZ Männchen wurde 1956 in einer Pressemappe vorgestellt. Die erste Version im typischen Design der 1950er Jahre ist in einigen Prospekten aus dieser Zeit zu sehen, taucht aber in den 60er Jahren nicht mehr auf.

Gegen Ende der 60er-Jahre erscheint das MZ-Männchen in veränderter Form. Auch dieses Männchen findet sich bis Anfang der 70er-Jahre in einigen Prospekten.

Beide MZ Männchen wurden auch als Werbefiguren hergestellt:

  • Altes Männchen (50er) als ca. 8cm große Figur aus Gummi (nicht in der Sammlung)
  • Neues Männchen als ca. 7cm große Figur aus Hartgummi in verschiedenen Farbgebungen. Eine solche Figur befindet sich in der Ausstellung. Diese Figuren werden auch nachproduziert. Die Nachfertigung erkennt man daran, das oben eine Öse zum Anhängen an einen Schlüsselbund o.ä. befestigt ist. Die originalen Figuren haben diese Öse nicht.
  • Neues MZ-Männchen als ca. 20cm große Figur aus Hartplastik oder sogar Keramik. Ein solches Männchen konnte mit viel Glück für die Ausstellung erworben werden. Die Figur befindet sich noch in der originalen zylinderförmigen Kunststoffverpackung mit Pappdeckeln. Es handelt sich um ein sehr seltenes Stück.
    Die Verpackung trägt die Bezeichnung „MZ Boy“. Vermutlich wurden diese Figuren als Werbeartikel in erster Linie für das Ausland gefertigt. In einem französischen Anzeigenportal ist mir vor einigen Jahren auch einmal eine solches Männchen aufgefallen.
    Die großen Figuren unterscheiden sich alle im Detail, d.h. es handelt sich um einzeln handgefertigte Puppen.
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MZ Zündhölzer 1960er Jahre

Eine wahre Rarität ist dieses Streichholz Mäppchen aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Es dürfte aus dem Jahr 1962 stammen, da die links abgebildete ES 125/150 noch frühe Merkmale wie Latztank und die Urform der Kniekissen zeigt. Die Rückseite zeigt einen stilisierten Kopf mit Motorradhelm und MZ-Logo.

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Aufkleber nachaltern

Leider hat jemand die beiden „ETZ 251“ Aufkleber auf den Seitendeckeln und auch die MZ-Buchstaben am Tank entfernt. Mglw. sollte der Lack erneuert werden wozu es aber glücklicherweise nicht gekommen ist.

Heute ist ein Paar nachgefertigte Aufkleber in der Post. Diese passen gut wirken aber etwas fremd an der ETZ, die natürlich schon ein paar Gebrauchsspuren aufweist.

Die Aufkleber erhalten mit feinem Sandpapier und dem Fingernagel ein paar Beschädigungen auf der Fläche und an den Rändern. Im Ergebnis vielleicht etwas zu viel aber im Gesamtbild sieht es jetzt so aus als wären diese Aufkleber dort schon immer dran.

Wenig später erwerbe ich einen Satz MZ-Buchstaben für den Tank und klebe diese an.

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Erste Aufbereitung

Zunächst wird erstmal der weitere Verfall aufgehalten und ich fange schon einmal an, noch das bestmögliche aus den angegammelten Chromteilen heraus zu holen. Hinten ist ein Blinker abgebrochen und hängt nur noch am Kabel. Das ist schnell repariert.

Die gigantischen Chrombügel unter dem Tank werden demontiert. Es handelt sich dabei offenbar um extra für die TS bzw. ETS produziertes Zubehör. An der Seite sind Reste des Herstelleraufklebers zu sehen und die obere Befestigung passt genau auf den Blechprägerahmen.
Rein optisch gefällt mir das Teil allerdings überhaupt nicht. Ich werde es aufbewahren aber nicht anbauen.

Ich werde zeitnah den Zylinder hochnehmen und dort mit etwas Öl gegen Rost verbeugen.

Mittelfristig werde ich die TS erstmal nicht zum Laufen bringen, da ich genug Motorräder zum Fahren habe.

Das Ziel ist erstmal, so eine „Trophy Sprint“ zu konservieren. Vielleicht findet sich noch eine Möglichkeit, das französische Werbematerial im Original zu bekommen. Wenn ich es richtig verstanden habe handelt es sich im Zeitschriftenwerbung aus der französischen Motorradpresse der 70er-Jahre.

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Lieferung aus Frankreich

Heute traf die Lieferung aus Frankreich ein. Um den Platz im Transporter besser auszunutzen habe ich die Augen weiter offen gehalten und wir hatten noch einige ETS-Teile und eine ETZ 251 in original dunstgrau und mit rot lackierten Stoßdämpferfedern organisiert. Die beiden Motorräder und 4 Kartons wurden von einem Transportunternehmer in der Nähe von Paris eingeladen und einen Tag später bei mir angeliefert. Danke nochmal an Andreas aus Berlin!

Es ist natürlich sehr spannend wenn man so ein Motorrad dann das erste Mal in natura sieht. Im Ergebnis ist die Maschine noch ein Stück originaler und besser als ich zuerst dachte. Bis auf wenige Schrauben und die fehlende Rücklichtkappe scheint wirklich alles original zu sein. Auch Kleinigkeiten wie Bowdenzüge , Kabelbinder usw. Der Tacho zeigt gerademal 7000 km. Luftpumpe und Werkzeugwickel sind auch noch dabei.

Vom Vorbesitzer wurde ein Tank in anderer Farbe montiert, da der originale innen rostig ist. Zum Glück ist der alte Tank aber mit dazu.

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ES Doppelport Treffen 2016

Vom 2. – 5. Juni 2016 fand auf dem Museumshof das 5. ES Doppelport Treffen statt. In diesem Jahr war ganz klar Dimo aus Bulgarien der Star der Veranstaltung. Er fuhr auf seiner Maschine über 2000km durch mehrere Länder, um am Treffen teilzunehmen. Die Doppelport stammt von seinem Großvater. Dimo fand die Maschine vor einigen Jahren in desolatem Zustand wieder und restaurierte sie mit großem Aufwand. Am Beamer zeigte er uns Impressionen seiner langen Anfahrt.

Ein weiteres Highlight war ein zweites grünes Doppelport Gespann im Originalzustand.

Am Samstag haben wir bei einer Ausfahrt den Teilemarkt in Wünsdorf besucht. Insgesamt war es eines der schönsten Treffen.

Das Treffen und die Vorbereitung habe ich in einem kleinen Film festgehalten:

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Erster Start

Der erste Start ist gelungen und ich habe diesen sogar auf Video fest gehalten:

Der Durchzug ist im Vergleich zur 250er mit 14,5 PS enorm. Die ES 250-1 mit 16 PS bin ich noch nicht gefahren.

Die alten Reifen müssen auf jeden Fall gegen neue getauscht werden. Man bekommt beim Fahren direkt Angst.

Nach einigem Überlegen habe ich der Maschine einen nagelneuen orgiginalen Alu-Kennzeichträger spendiert. Dieser lag noch herum und sollte eigentlich an die grüne 1957er wo er aber aufgrund des Rücklichts nicht passt.
Bei der 300er war zwar ein solcher Träger verbaut allerdings war der nicht mehr schön, verbeult und vor Allem viel zu groß für das originale Nummernschild.

Der neue passt haargenau und deshalb habe ich mich für den Austausch entschieden. Die ursprüngliche Teil wird natürlich aufgehoben.

 

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